Synonyme: |
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Klasse: |
15.Antiepileptika_und_Anti-Parkinson-Wirkstoffe > 2.Anti-Parkinson-Wirkstoffe > 6.COMT-Hemmer |
Handelsnamen: |
Tasmar® |
Ähnliche Stoffe: |
Entacapon |
Wirkung: |
Zentral dopaminergisch in Kombination mit L-DOPA |
Pharmakodynamik: |
Erhöhung der Bioverfügbarkeit von Levodopa Hemmung der COMT (Catechol-O-Methyl-Transferase) → reduzierter Dopamin-Abbau → Dopamin-Wirkung ↑ → L-Dopa Bedarf ↓, bzw. L-Dopa Fluktuationen ↓ |
Indikation(en): |
Morbus Parkinson in Kombination mit L-DOPA |
Besonderheiten: |
Risiko einer akuten Leberschädigung → Einsatz beschränkt auf Patienten, die On-Off-Phänomene aufweisen und bei denen andere Zusatztherapien unwirksam oder nicht vertragen werden. |
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Besonderheiten in Pharmakokinetik sind Prüfungsstoff. Die Information hier erspart dir den Arbeit, die pharmakokinetischen Daten zusammenzufassen |
Bioverfugbarkeit |
Plasma Proteinbildung |
Verteilungsvolume |
HWZ |
Aktive Metaboliten |
Metabolismus |
Elimination |
65% |
ca. 100% |
0.1L/kg
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2h |
k.A.
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hepatisch
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renal
fäkal
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A: |
rasch aber unvollständig |
D: |
k.A. |
M: |
fast vollständig metabolisiert durch Konjugation und Methylierung |
E: |
k.A. |
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Besondere Kontraindikationen: |
- Lebererkrankung oder erhöhte Leberenzymwerte (ALT, AST)
- schwere Dyskinesie
- Ko-Medikation mit nicht-selektiven MAO-Hemmern
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Nebenwirkungen: |
Sehr häufig oder häufig: |
- Schlafstörung, Verwirrtheit, Halluzinationen
- Anorexie
- Dyskinesie, Dystonie, Schwindel
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Selten aber wichtig: |
akuter potenzielletaler Leberschaden (fulminante Hepatitis) |
Generelle, unspezifische Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, milde gastrointestinale Symptome sind nicht hier erwähnt. Es sind möglich bei fast jedes Medikament und kommen auch in Placebo-Kontrollen vor |